Behandlungsmethodik
Die systemische Brettaufstellung
Die Aufstellung mit dem System- oder Familienbrett ist eine bewährte Methode aus Coaching und Therapie, um komplexe Beziehungen, Dynamiken oder innere Konflikte visuell darzustellen. Im Gegensatz zur klassischen Familienaufstellung werden hier keine echten Personen als Stellvertreter eingesetzt. Stattdessen werden Figuren oder Symbole auf einem Holz- oder Stoffbrett platziert.
- Visualisierung
Verdeckte Strukturen und Beziehungsmuster in Familien, Teams oder Organisationen werden auf einen Blick sichtbar.
​ - Aussenperspektive
Sie treten aus Ihrem Problem heraus und betrachten das System „von oben“. Diese Distanz ermöglicht oft erst die entscheidenden neuen Erkenntnisse.
​​ - Vielseitigkeit
Es lassen sich nicht nur lebende Personen aufstellen. Auch abstrakte Elemente wie Ziele, Hindernisse, Ressourcen oder Symptome finden ihren Platz. Ebenso werden verstorbene Familienmitglieder bewusst einbezogen, um deren Einfluss auf das System anzuerkennen und wertvolle Erkenntnisse über Generationenfolgen hinweg zu gewinnen.
Die Kernaspekte der Brettaufstellung:
Die Entstehungsgeschichte des Systembretts
Das Systembrett hat keinen einzelnen Erfinder, sondern ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Weiterentwicklung verschiedener systemisch-therapeutischer Ansätze. Die wichtigsten Meilensteine dieser Entwicklung sind:
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Virginia Satir 1970er-Jahre: Die Pionierin der Familientherapie, Virginia Satir, entwickelte die ‚Familienskulptur‘, bei der Personen im Raum positioniert werden, um Beziehungen zu verdeutlichen. Das Systembrett gilt heute als die logische Miniaturisierung dieser Methode für das Einzelsetting.
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Kurt Ludewig und Ulrich Wilken (1978): Sie gelten als die Begründer des ursprünglichen ‚Familienbretts‘. Ludewig entwickelte es Ende der 1970er-Jahre am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf als diagnostisches Instrument, um familiäre Beziehungen räumlich und visuell erlebbar zu machen.
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Wolfgang Polt und Markus Rimser (2006): Durch ihre Publikationen prägten sie den Begriff ‚Systembrett‘ und erweiterten dessen Anwendungsbereich massgeblich vom familiären Kontext hin zu Coaching und Organisationsberatung.
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Traumasensible Begleitung: Ein sicherer Ort für Sie. Ein Raum für alles, was ist.
Traumasensibel zu arbeiten bedeutet für mich vor allem eines: Ihnen mit tiefer Verlässlichkeit und voller Wertschätzung zu begegnen. Ich weiss, dass es Zeit und Vertrauen braucht, sich dem eigenen Erlebten zuzuwenden. In meiner Begleitung gibt es keinen Zeitdruck und keine Erwartung, „funktionieren“ zu müssen. Alles, was sich zeigt, darf da sein – in Ihrem ganz eigenen Rhythmus.
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Haltgebende Präsenz & Zuhören: Ich biete Ihnen einen sicheren Rahmen, in dem Sie sich einfach so zeigen dürfen, wie es Ihnen heute geht. In meiner Begleitung finden Sie ein wertschätzendes Gegenüber, das Ihnen mit Geduld und Ruhe zuhört. Wir gehen einfach so weit, wie es sich für Sie heute gut und stimmig anfühlt.
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Geduld und Achtsamkeit: Wir achten gemeinsam auf Ihre Grenzen. Belastendes muss nicht noch einmal durchlebt werden; stattdessen festigen wir Schritt für Schritt das, was Ihnen heute Halt gibt.
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Resilienz & Urvertrauen pflegen: Wir widmen uns dem, was Sie im Innersten schützt und im Alltag trägt. Gemeinsam pflegen wir Ihre innere Fähigkeit zur Ruhe und die Wege, die Ihnen wieder Kraft schenken. So darf Ihr Urvertrauen von innen herauswachsen.
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Mein Versprechen:Â Ich begleite Sie mit Ruhe und fachlicher Klarheit. Wir lassen uns die Zeit, die es braucht, damit Heilung behutsam auf einem sicheren Fundament geschehen kann.
Systemik (Das Umfeld)
Ich betrachte Sie in Ihrem gesamten Lebensgeflecht aus Familie, Beruf und Umfeld. Dabei verweilen wir nicht im Schmerz der Vergangenheit, sondern blicken zukunftsorientiert auf Ihre Ziele. Gemeinsam machen wir Ihre systemischen Ressourcen sichtbar, damit Sie Beziehungen klären und mit neuer Kraft nach vorne blicken können. So entsteht Lebensqualität – für Sie und Ihre nächsten Bezugspersonen.
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Positive Psychologie (Die Ressourcen)
Wir richten den Fokus gezielt auf das, was in Ihrem Leben bereits gelingt. Statt Defizite zu analysieren, stärken wir Ihre vorhandenen Potenziale und Ihre Selbstwirksamkeit. Alles, was Sie für Ihre Veränderung und Heilung benötigen, tragen Sie bereits in sich – gemeinsam legen wir diese inneren Schätze wieder frei.
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Praxisnahe Impulse und Wissen (Die Werkzeuge)
Sie erhalten von mir konkrete Werkzeuge zur Stressregulation, zur klaren Kommunikation sowie zur Klärung systemischer Dynamiken. Dieses Repertoire festigt Ihre innere Stabilität im Alltag und macht Ihre Fortschritte Schritt für Schritt spürbar sowie nachhaltig erlebbar.
Nachhaltige Prozessbegleitung (Das Ziel)
Als psychologische Beraterin begleite ich Sie so lange wie nötig und so kurz wie möglich. Mein Ziel ist erreicht, wenn Sie mich nicht mehr benötigen – weil Sie wieder sicher in Ihrer eigenen Kraft stehen und Ihren Weg souverän und eigenständig weitergehen können.
Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit (Die Rolle)
Ich ermutige Sie, die Regie über Ihr Denken und Fühlen (wieder) zu übernehmen. In diesem Prozess bleiben Sie stets die Instanz für Ihr Leben – ich unterstütze Sie als Expertin für die methodische Führung. Gemeinsam schaffen wir den Raum, in dem Sie Ihre Entscheidungen sicher und aus eigener Kraft treffen können.
Begegnung auf Augenhöhe (Die Beziehung)
Sicherheit entsteht durch echte, wertschätzende Begegnung. Ich eröffne Ihnen einen geschützten Raum, der von Empathie und Aufrichtigkeit getragen ist. In dieser vertrauensvollen Atmosphäre können Sie Ihre Gedanken frei entfalten und Schritt für Schritt Ihre eigenen, stimmigen Lösungen entwickeln.